Partnersuchende werden bei
contacting durch ein Vorschlagssystem unterstützt. Hierfür geben die Partnersuchenden zusammen mit ihrem Persönlichkeitsprofil eine umfassende Beschreibung ihres Wunschpartners (Partnersuchprofil) ab. Auf dieser Grundlage werden im Rahmen eines ständigen, automatisierten Profilabgleichs - dem contacting-Test - Mitglieder mit hoher Übereinstimmung ermittelt und in einer Liste zusammengestellt.
contacting gründet sich auf der Meinung, dass der optimale Lebenspartner wissenschaftlich nicht berechenbar ist.
contacting erhebt die Persönlichkeit der Partnersuchenden und ihre persönlichen Wunschvorstellungen an einen Partner direkt durch Befragung und stützt sein Partnervorschlagssystem bewusst nicht auf einen Vergleich von abgeleiteten Persönlichkeitsprofilen, wie es z.B. durch die Auswertung eines psychologischen Persönlichkeitstests der Fall wäre. Damit setzt
contacting Vertrauen in die durch Erfahrungen in vergangenen Lebenspartnerschaften gewachsene Urteilskraft der Partnersuchenden bei der Partnerwahl und macht sie so zum Souverän über die Auswahl ihrer Partnervorschläge. Mit diesem Vorgehen verknüpfen sich weitere Vorteile: Zum einen wird dadurch die trotz langjähriger Beziehungsforschung existierende Schwierigkeit umgangen, die Persönlichkeit eines Menschen messbar zu machen. Zum anderen unterbleibt eine Generalisierung bei der Entscheidung über die Kompatibilität von Persönlichkeiten.
Dem contacting-Test und der inhaltlichen Ausgestaltung der Profile liegt ein Partnervermittlungsansatz zu Grunde, nach dem für langfristiges Beziehungsglück grundsätzlich zwei Vorraussetzungen gegeben sein müssen:
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Menschen setzen für ihr Leben strategische Parameter bezüglich ihrer gegenwärtigen Lebensführung und ihrer Lebensplanung für die Zukunft. Diese Werte bilden ein Rahmenwerk für die vielen alltäglichen Einzelentscheidungen und bleiben auch über die Zeit hinweg relativ stabil. Kompatible Lebensentwürfe sind daher für den langfristigen Erfolg einer Lebenspartnerschaft entscheidend. Auch wenn Unstimmigkeiten in diesem Bereich vielleicht anfänglich durch starke Emotionalität überdeckt werden können, ist es für das Glück eines jeden einzelnen Partners wichtig, den eigenen Lebensentwurf auf lange Frist auch zu leben. contacting fragt daher bei der Profilerhebung seiner Mitglieder unter anderem nach ökologischem Bewusstsein, Kinderwunsch, Treue, Familie und Karriere, Religion und Spiritualität, speziellen Essgewohnheiten oder Mode- und Imagebewusstsein.
Die Vergangenheit von Menschen prägt ihre gegenwärtige Lebenssituation. Sie bestimmt über Bildung, Beruf oder Ortsgebundenheit die Bedingungen der Lebensführung, die teilweise nicht oder nur schwer reversibel oder veränderbar sind. contacting erhebt deshalb beispielsweise Bildungsstand, Beruf, Freizeitbeschäftigungen, Familienstand und Kinderzahl der Partnersuchenden.
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Wechselseitige Attraktivität zwischen Menschen entsteht vor allem durch persönliche Interaktion und symphatischer Optik. contacting trägt auch dieser Komponente der Partnersuche Rechnung: Es stellt Interaktionselemente wie Nachrichten, Kurzmitteilungen und Privat-Chats bereit (s.o.). Durch das Angebot verschiedener Interaktionsformen versucht contacting einerseits, den verschiedenen sozialen Distanzen im Laufe eines Kontaktes gerecht zu werden. Andererseits wird durch das Anbieten von Kommunikationsfunktionen über ein herkömmliches Nachrichtensystem hinaus, auch online Raum für persönliche und "prickelnde" Begegnungen geschaffen. Unterstützt wird die Kontaktaufnahme durch die in den Profilen bestehenden Möglichkeiten, Texte frei zu formulieren und Angaben z.B. zu Lieblingsbüchern, bedeutendsten Persönlichkeiten usw. zu machen. Genug Anknüpfungspunkte für die erste Kommunikation.
Für die optische Darstellung bietet contacting den Partnersuchenden die Option, sich mit einem Inseratfoto oder in einem digitalen Fotoalbum vorzustellen. Fotos im Fotoalbum können beschreibende Kommentare beigestellt werden. Grundsätzlich entscheidet der Partnersuchende selbst, ob überhaupt und wem er Zugang zu seinem Fotomaterial gibt.
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Ohne Zweifel eröffnet das Medium Internet neue Möglichkeiten in der Partnersuche. Die Grenzen seiner Einsatzfähigkeiten dürfen aber deswegen nicht ignoriert werden, sondern müssen bei der Konzeptionierung von Services zur Partnersuche im Internet mit einbezogen werden. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Grenzen der Wahrnehmung einer Person in einer elektronisch unterstützten Interaktion zu berücksichtigen. Letztendlich kann man sich nur von Angesicht zu Angesicht "sehen, riechen und schmecken" und damit herausfinden, ob eine wechselseitige Attraktivität gegeben ist. Aus diesem Grund spricht
contacting zum Einen die Empfehlung an seine Kunden aus, Telefonate und ein persönliches Treffen nicht auf die (zu) lange Bank zu schieben; zum Anderen, sich nicht ausschließlich auf das Internet zu fixieren, sondern auch im Alltag offen für Begegnungen zu sein.
contacting stellt seinen Kunden zusätzlich zu den Partnervorschlägen Instrumente bereit, die Raum für zufällige Begegnungen entstehen lassen. So stehen den Partnersuchenden Suchmaschinen zur Verfügung, anhand denen ad-hoc-Suchanfragen formuliert werden können, die inhaltlich von den Angaben in der Wunschpartnerbeschreibung abweichen können oder z.B. einfach unschärfer oder vager gehalten sind. Ganz nach dem Motto:
"Die Wege der Liebe sind unergründlich..."